die Weihnachtshasser

„DER WEIHNACHTSHASSER“ 

von Michael Ehnert (sehr frei nach Charles Dickens)

 

12 Jahre lang hat das Bader-Ehnert-Kommando den Weihnachtshasser ruhen lassen… und während die Requisiten und Kostüme auf einem Dachboden leichten Muff ansetzten, ist das Stück unaufhaltsam gereift. Die Kommentare zu unserer durchglobalisierten Konsumwelt sind heute treffender als je zuvor…

Am Morgen des Heiligen Abends bekommt der fiese Geizkragen Scrooge Besuch von seinem alten Geschäftspartner Marley. Blöderweise ist Marley aber schon seit sieben Jahren tot und sieht deshalb momentan etwa so aus wie eine Mischung aus Trümmerfrau und Jürgen Möllemann, was Scrooge verständlicherweise etwas irritiert… Doch der Geist des alten Abzock-Kollegen kommt in guter Absicht, er möchte Scrooge nur warnen. Denn ihm, dem alten Freund aus dem Jenseits, werden drei noch viel, viel finstere Weihnachtsgeister nachfolgen, um dem hinterhältigen Geschäftsmann zum Fest der Liebe endlich einmal kräftig die Leviten zu lesen…

„Wer da gerade eben noch über den Steinzeit-Kapitalismus des Konzernchefs Scrooge lachte, hört jetzt schockiert zu. So muss es sein. Und es ginge kaum besser. Dieses Jahr wird Weihnachten ein besonderes Fest. Aber nicht, weil der Einzelhandel frohlockt. Sondern, weil uns DER WEIHNACHTS-HASSER eine gehörige Tracht satirischer Prügel verpasst.“

(Frankfurter Rundschau)

„Dieses Programm erinnert bisweilen an die ganz großen Clowns, es ist Kabarett und Theater, es ist lustig, albern und bitter, es ist manchmal schwer auszuhalten und manchmal ist es zum Schreien komisch.“ 

(NDR-Radio)

 „Es gibt rund zwanzig Film- und Bühnenfassungen von Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, aber keine wird wohl so bitterböse sein wie DER WEIHNACHTSHASSER.“ 

(Rheinische Post, Düsseldorf)

„Jeder Satz ist ein Manifest und die Zuschauer lassen sich gerne in den Kokon dieser pointierten Boshaftigkeiten einspinnen. Neben diesen Klugheiten gibt es einfach herrliche Albernheiten, wie den Auftritt einer Horde Weihnachtszwerge. Derlei Momente wirken harmlos unterhaltend, haben aber tatsächlich die Durchschlagkraft einer Tretmine. … Ein konzentrierter, kompromissloser und guter Abend“

(Westdeutsche Zeitung, Düsseldorf)

Das Kommando


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Michael Ehnert

Schauspieler und Autor

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Kristian Bader

Schauspieler

Vita


Wir begegneten uns zum ersten Mal 1990 an der Hamburger Schule für Schauspiel. Ehnert hatte sein Schauspielstudium in den Jahren davor schon privat begonnen durch den Konsum von geschätzten 5000 amerikanischen Actionfilmen und Bader hatte sich singend und tanzend an einer Musicalschule versucht. 

Als wir Zwei aus so unterschiedlichen Richtungen aufeinander prallten, entstand eine sehr sonderbare Bühnen-Mischung: Das Bader-Ehnert-Kommando – Eine Mixtur aus großer Unterhaltungsshow, Schusswaffenverkaufsmesse und clownesker Stadtguerilla.

Zu einem Zeitpunkt, da außer des Club of Rome noch niemand von Klimakatastrophe sprach, entwickelten wir Straßentheater-Nummern zum Thema Verpackungsmüll, Haushaltsreiniger und Wüstenbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Und unser erstes echtes Theaterstück erzählte 1992 die Geschichte eines holländischen Schlittenverkäufers, der wegen des ausbleibenden Schnees Konkurs anmelden muss. Das war alles wahnsinnig didaktisch und moralisierend, aber dank eines völlig durchgeknallten Figuren-Panoptikums auch sehr, sehr lustig: Kampfroboter, Irrenärzte, Killer, Umweltministerinnen, Schlachter, Schlangen, Kühe, Teufel und Gott.

Anfangs haben wir fast ausschließlich an Hamburger Schulen gespielt. Das war nicht immer leicht: Jeden Morgen vor 400 oder sogar 600 hormongepeinigten Großmäulern aufzutreten. 

Allerdings waren wir zu diesem Zeitpunkt nur unwesentlich älter als unsere Teenie-Zuschauer und wenig vorbelastet von dem, was normalerweise auf Theaterbühnen gemacht wird. Das und die Tatsache, dass wir immer großkalibrige Schusswaffen auf der Bühne herumtrugen, verschaffte uns nicht nur Respekt. Unsere vehemente Weltrettungsbestrebung, der Einsatz für Ökologie und Nachhaltigkeit in einem so coolen Kontext, begeisterte – und oft wurden an den Schulen nach unseren Vorstellungen eigenen Öko-Aktionen ins Leben gerufen.

Als wir dann anfingen auf Kampnagel, im Schmidt-Theater, in den Kammerspielen, im Lustspielhaus oder im Altonaer Theater zu spielen, konnten wir jedes Mal einen ganze Horde junger Zuschauer mitbringen und waren an den tendenziell an Überalterung leidenden Theatern sehr gern gesehen – und auch die Gastro-Einnahmen durch den Verkauf von Bier stiegen überproportional an: Sex, Quatsch und Rock’n’Roll.

Von Anfang an wollten wir aber unberechenbar bleiben. Nach unserem ersten komödiantischen Theaterstück „Die Schneesucher“, lieferten wir ein reines Nummernprogramm ab: „Penetrant, arrogant, gottgesandt“. Ein von Gott persönlich bestelltes Weltrettungsprogramm. Und zwar gratis! Also umsonst. Also OHNE EINTRITT. „Wir machen Theater nicht um Geld zu verdienen, sondern nur um damit anzugeben!“ 

Das nächste Programm „Türsteher“ von 1995 war dann ganz und gar düster. Am Anfang versuchten die Zuschauer immer noch zu lachen, schließlich besuchten sie ja ein Programm des Bader-Ehnert-Kommandos, doch irgendwann war einfach klar, an dieser finsteren Geschichte über zwei rechtsradikale Türsteher gibt es nichts zu lachen. In unserem Stück „Die Polizei, die Sonne, Münchhausen“ traten wir sogar zu dritt auf und ergänzten das BEK zum ersten Mal durch eine dritte Schauspielerin. 

Ob dann im Rahmen der Hamburger Theater Mafia oder der Schillerban.de – wann immer wir zusammenarbeiteten, war die erste Frage: Was haben wir bisher noch NICHT gemacht?

Als nächstes steht also eine Ballett-Performance mit koreanischen Texten auf dem Programm. Doch dazu später mal mehr…

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Termine


10. Dez 2016

Hamburg, Altonaer Theater

040-39905870

11. Dez 2016

Hamburg, Altonaer Theater

040-39905870

12. Dez 2016

Hamburg, Altonaer Theater

040-39905870

13. Dez 2016

Buchholz, Empore

04181 – 28 78 78

16. Dez 2016

Hamburg, Harburger Theater

040 – 33 39 50 60

17. Dez 2016

Schortens, Bürgerhaus

04461 – 801 98

18. Dez 2016

Hamburg, Altonaer Theater

040-39905870

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